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9.2.2005 Wiesental Fasenachdsbeerdigung mit Grabrede

Mittwoch, 9. Februar 2005

Grabrede

„Liebe Trauergemeinde, liebe Fudiggl,

mit Entsetzen habe ich erfahren, dass unsere geliebte Fasenacht heute Nacht pünktlich um 24 Uhr verschieden ist. Leider konnte ich aufgrund von Ausfallerscheinungen nach dem schweren Wiesentaler Umzug nicht persönlich anwesend sein. Zum Andenken werde ich deshalb noch einmal kurz einige Stationen der Kampagne Revue passieren lassen.

Das ganze Jahr 2004 merkte man als aufmerksamer Beobachter, dass die extrem kurze Kampagne 2005 wieder mit dem nötigen Elan angegangen wird. Die Proben waren hervorragend besucht und auch unsere Marion war bis kurz vor der Geburt unseres jüngsten Fudiggl ständig mit dabei, damit der kleine Aaron bereits im Mutterleib mitbekommt was ihn erwartet. Zur Einstimmung fuhren wir im September zum Guggetreffen nach Wieblingen und am 16.10. zum Treffen nach Michelstadt bei Gernsbach.

Das Probenwochenende in Bermersbach war direkt am Fasenachtsbeginn, dem 11.11.2004 und war mal wieder besonders gesellig. Außerdem lernten wie nebenbei noch einige neue Lieder. Zum Glück mussten wir uns dieses Jahr nicht um neue Kostüme kümmern.

Endlich gings los.

Am 28. Januar starteten wir mit einem Auftritt bei der Lebenshilfe in Forst. Wie immer beim ersten Auftritt war unsere Nervosität so groß, dass wir Glück hatten, dass keine Beobachter des Fernsehens anwesend waren. Begleitet wurden wir von unserem neuen Rassler Frank.

Am 29. Januar fuhren wir dann nach Oberhausen zur Eröffnung der Sitzung des TVO. Hier lief alles perfekt und so konnten wir beruhigt zur Sitzung nach Wiesental fahren. Entgegen unseren ursprünglichen Planungen spielten wir dort nicht das Finale sondern machten die Eröffnung nach der Halbzeitpause.

Für den Umzug in Plankstadt am 30. Januar trafen wir uns pünktlich zu Highnoon am Abfahrtspunkt für den Bus. Der Umzug war anstrengender wie ein Marathonlauf, denn nach 40 Minuten waren wir bereits völlig außer Atem am Ziel. Auf der Fahrt von Plankstadt nach Linkenheim wurde kräftig gesungen und eine Flasche Angesetzter gekillt, den uns eine Tramperin brachte. Danach lief der Auftritt in Linkenheim wie von selbst.

Nach diesem ersten Intensivwochenende waren nun drei Tage Pause angesagt. Aber dann blühte die Fasenacht richtig auf.

Wie bereits die letzten beiden Jahre begleiteten wir am schmutzigen Donnerstag die Schüler der Bolandenschule 1 in die Turnhalle der neuen Schule. Trotz unserer vielen Ausfälle durch Krankheit, Gipsfuß und Babysitting wurde den Kids richtig eingeheizt. Wir fuhren dann sofort weiter und mischten die Schüler in der Turnhalle der Schillerschule wieder kräftig auf. Entkräftet fuhren wir wieder nach Wiesental um uns bei Gabi und Matthias zu stärken. Nach einem kostenlosen Italienisch Seminar spielten wir im Pfarrsaal zur Sitzung des Seniorenfaschings.

Nach so einem Tag brauchte unsere Fasenacht ein paar Stunden Ruhe. Wir fuhren deshalb am Freitag erst um 18. 00 Uhr mit nochmals verringerter Mannschaft nach Münzesheim. Unser neuer BABA zog bei diesem Spektakel der Fasenacht ausnahmsweise nicht den Kinderwagen sondern versorgte uns zusammen mit Willi aus dem Getränkewagen Trotz der knapp 40 Startnummern war dieser Nachtumzug wieder ein voller Erfolg.

Am Samstag trafen wir uns am Kreuz und unterstützten die Sammelaktion der KiKaGe. In Philippsburg gab es dann erst mal was zu essen, damit alle den Umzug überstehen. Beim Abschluss in der Halle wurden wir von unserer ehemaligen Glöcknerin kräftig angefeuert.

Der Sonntag stand dann wie immer Hambrücken auf dem Programm. Wir trafen uns bei Fritz und Silvia und stärkten uns Gulaschsuppe und kamen fast zu spät zum Umzug. Am Abend mussten wir den Geburtstag unseres musikalischen Leiters kräftig begießen, weil wir uns in Hambrücken alle möglichen Körperteile abfroren.

Der Umzug in Altlußheim war wie immer ewig lang Noch dazu hatten wir eine Startnummer fast am Ende des Zuges, so dass wir uns den Auftritt in der Halle ersparten.

Am Dienstag trafen sich Schminker bei Schalls. Am Treffpunkt für den Umzug in Wiesental merkte man der Fasenacht an, dass sie etwas schwächelt. Bis der Umzug jedoch ins Rollen kam waren alle wieder gut drauf, mache zu gut, wie sich im Laufe des Zuges herausstellen sollte. Ab der Heiligenstraße war die musikalische Leistung deshalb nur noch besch……. Wahrscheinlich lag das nur an unserer hohen Startnummer. Am Ende waren alle so ausgelaugt, dass weder ein Auftritt in der FV-Halle noch im Schützenhaus möglich war. Kurz darauf muss unsere Fasenacht verschieden sein.

Steht jetzt alle auf zum Andenken an die wunderscheene aber wie immer zu kurze Zeit.

Trauert nicht so lange. Freut euch, denn in 275 Tagen beginnt die Fasenacht 2006. “

Klaus Stork

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Datum:
Mittwoch, 9. Februar 2005
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