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25.2.2004 Wiesental: Fasenachdsbeerdigung mit Grabrede der Fudiggl im Schützenhaus

Mittwoch, 25. Februar 2004

Grabrede

Liebe Trauergemeinde, liebe Fudiggl,

mit Entsetzen habe ich erfahren, dass unsere geliebte Fasenacht heute nacht pünktlich um 24 Uhr verschieden ist. Zum Andenken werde ich deshalb noch einmal kurz einige Stationen der Kampagne Revue passieren lassen.

Das ganze Jahr 2004 merkte man als aufmerksamer Beobachter, dass die Kampagne 2004 mit viel Elan angegangen wird. Die Trompeter, insbesondere die Neuen, übten unermüdlich und auch die Verstärkung beim Schlagwerk war deutlich zu hören.

Am 11.11.2003 zogen einige, Martinslieder singend durch den Wiesentaler Wald. Zwei unentwegte Fasenachter bewachten die Getränke (oder waren einfach nur fußfaul) und sorgten dafür, dass die Fasenacht 2004 nach Rückkehr der Sänger auch richtig starten konnte.

Das Probenwochenende in Bermersbach direkt nach dem Fasenachtsbeginn gab uns den letzten Schliff. Im Dezember erfolgte mit Laufproben die Vorbereitung auf unseren ersten Umzug. Gleichzeitig brach kurz vor Weihnacht noch die große Kostümhektik aus und überall hörte man die Frage: „Was macht dein Kostüm, ist deine Näherin schon fertig?“

Endlich gings los.

Am 17. Januar fuhren wir frohen Mutes nach Leimersheim zum Nachtumzug der Otterbachhexen. Als wir über die Rheinbrücke fuhren, diskutierten Marcel und Philipp, ob das denn jetzt der Rhein oder der Neckar ist. Ein Glück hatte der Busfahrer eine bessere Orientierung. Der Umzug war ein Knaller und am darauffolgenden Sonntag konnten wir uns im Fernsehen bestaunen.

Für die Prunksitzung in Wiesental wurden erstmalig die Gesichter mit einer Airbrush-Pistole gespritzt. Unserem Joggl gefiel dies so gut, dass er sogar mit geschminktem Gesicht schlafen ging.

Für den Umzug in Plankstadt trafen wir uns auch wieder recht früh, da das Gesichtereinfärben sehr zeitintensiv war. Beim Abschluss in der Halle in Plankstadt kam eine recht unangenehme aber intensive Duftwolke auf die beiden Basstrommler zu. Ein Blick, ein kurzes Gespräch „ Do stinkts – des bisch du“ machte klar, dass Klaus in Hundescheiße getreten war. Die Fahrt von Plankstadt nach Linkenheim machte in deshalb sehr einsam.

Nach diesem ersten Intensivwochenende waren nun drei Tage Pause angesagt. Aber dann blühte die Fasenacht richtig auf.

Wie bereits im letzten Jahr begleiteten wir am Schmutzigen Donnerstag die Schüler der Bolandenschule 1 in die Turnhalle der neuen Schule. Dort wurde von den Kids dann richtig losgelegt. Wir fuhren dann weiter und mischten die Schüler in der Turnhalle der Schillerschule kräftig auf. Entkräftet fuhren wir wieder nach Wiesental, um uns bei Gabi und Matthias zu stärken. Frisch gestärkt machten wir den Bewohnern vom „Betreuten Wohnen“ am Oberen Haag unsere Aufwartung und danach gings in den Pfarrsaal zur Sitzung des Seniorenfaschings. Dort spielte dieses Jahr nicht die Musikgruppe des Schützenvereins, sondern… die Fudiggl!

Nach so einem Tag brauchte unsere Fasenacht erst mal ein paar Stunden Ruhe. Wir fuhren deshalb am folgenden Tag erst um 17.30 Uhr und mit verringerter Mannschaft nach Münzesheim. Hier leistete der kurzfristig verpflichtete Ersatzwägeleszieher Fritz hervorragende Arbeit. Trotz der nur 27 Startnummern war dieser Umzug ein voller Erfolg und hat richtig Spaß gemacht.

Am Samstag trafen wir uns am Kreuz und unterstützten die Sammelaktion der KiKaGe. In Philippsburg gab es dann erst mal was zu essen, damit alle den Umzug überstehen. Dieser Umzug ging diesmal ohne peinliche Aussetzer durch die Straßen.

Der Sonntag begann mit einem Knaller. Früh morgens rief unser Michl an und meldete den ersten geborenen waschechten Fudiggl Fabian an. Nach einer solchen Nachricht konnte uns auch das Wetter nichts mehr anhaben. Bei Fritz und Silvia haben wir uns mit Pizza auf den Hambrücker Umzug vorbereitet. Trotz miserablem Wetter war dort wieder der Bär los. Am Abend wurde kräftig gefeiert und gesungen.

Beim Umzug in Altlußheim hatten wir wieder trockenes Wetter. Dafür war der Abend in Köhlers Stall umso feuchter.

Am Morgen des Fasenachtsdienstags trafen wir uns alle bei Schuhmachers. Hier merkte man der Fasenacht an, dass sie etwas schwächelt. Trotzdem ging es nach dem obligatorischen Gesichter Brushen zum Highlight, dem Wiesentaler Umzug. Nach dem Auftritt in der Halle des FV gings noch zum Schützenhaus. Da unsere Trompeter sich Ihre Kräfte dieses Jahr besser als 2003 eingeteilt hatten, konnten wir noch kurz spielen

Kurz darauf ist leider unsere Fasenacht verschieden.

Steht jetzt alle auf zum Andenken an die wunderscheene aber wie immer zu kurze Zeit.

Trauert nicht so lange. Freut euch, denn in 260 Tagen beginnt die Fasenacht 2005.

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Datum:
Mittwoch, 25. Februar 2004
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